Letzte Vorkehrungen für Wiederaufbau der Granitstele „transversal“

Im Bereich der Mittelinsel der B 28 auf Höhe der Bundespolizei werden diese Woche die letzten Vorkehrungen für den Wiederaufbau der zwölf Meter hohen Granitstele "transversal" getroffen. Von ihrem ursprünglichen Platz auf Höhe des Bahnhofs hatte das Kunstwerk des Freiburger Künstlers Jochen Kitzbihler für die geplante Haltestelle der grenzüberschreitenden Tramlinie D bereits im März 2016 weichen müssen. Die Granitblöcke sind seither zwischengelagert.

Anfang März wurde am neuen Standort auf dem Mittelstreifen der B 28 bereits ein großer Mast errichtet, der die Granitstele stabilisieren soll. In der Woche von Montag, 13. März, bis Freitag, 17. März, sollen nun ein Gerüst und ein Kran für den Wiederaufbau aufgestellt werden. Am Donnerstag, 16. März, werden voraussichtlich die Granitblöcke verladen, aus denen das Kunstwerk besteht, und am darauffolgenden Freitag wird die Grundplatte für die Stele hergestellt. Über das Wochenende härtet die Grundplatte aus, damit am Montag, 20. März, die ersten Granitblöcke aufeinander gesetzt werden können.

Am Dienstagmorgen, 14. März, wird das Gerüst für die Wiedererrichtung der Granitstelle aufgebaut.zoom

Das Kunstwerk „transversal“ besteht aus insgesamt 24 Granitblöcken, welche aus Steinbrüchen in den Vogesen und dem Schwarzwald stammen. Jeder Block wiegt 3,3 Tonnen. In einem komplizierten Verfahren müssen die Granitplatten beim Wiederaufbau versetzt aufeinander gesetzt werden. Die Arbeiten dauern rund einen Monat, bis voraussichtlich Mittwoch, 12. April. Von Montag, 13. März, bis 12. April ist deshalb die Links-Abbiegespur der B 28 hinter der Europabrücke aus Richtung Frankreich kommend gesperrt.

Info:
Die Umsetzung des Kunstwerks kostet insgesamt rund 100 000 Euro. Das Urheberrecht schützt Kunstwerke vor Veränderungen ihrer Erscheinung durch den Eigentümer. Dazu zählt auch der Kontext des Werks, im Falle von „transversal“ also der Standort unmittelbar an der Grenze, der für die deutsch-französische Freundschaft steht. (§ 14 UrhG: „Der Urheber hat das Recht, eine Entstellung oder eine andere Beeinträchtigung seines Werkes zu verbieten, die geeignet ist, seine berechtigten geistigen oder persönlichen Interessen am Werk zu gefährden.“)

Die Granitstele an ihrem alten Standort auf dem Mittelstreifen der B 28 auf Höhe des Bahnhofs. Dort, wo auf dem Foto Rasen zu sehen ist, liegen heute die Tramschienen. Rundherum wird geplastert, geschliffen und asphaltiert, damit beim Tram-Eröffnungsfest am letzten April-Wochenende die ersten Fahrgäste mit der Straßenbahn zur neuen Haltestelle auf Höhe des Kehler Bahnhofs fahren können.zoom

13.03.2017

 

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