Füttern von Tauben verursacht Probleme und ist verboten

Maiskörner und Brotstücke in Blumenkübeln und auf Gehwegen: In den vergangenen Wochen sind in der Kehler Innenstadt, vor allem beim Centrum am Markt, beim Finanzamt, in der Kasernenstraße und der Gewerbestraße vermehrt Futterstellen für Tauben gesichtet worden. Das Füttern der Vögel ist aber durch die Polizeiverordnung der Stadt Kehl verboten – denn es schadet sowohl den Tieren als auch Menschen, Gebäuden und Denkmälern.

„Eine nicht artgerechte, einseitige Ernährung macht die Tauben anfällig für Krankheiten und Parasiten“, erklärt Ann-Margret Amui-Vedel, Umweltreferentin der Stadt Kehl. Tauben wiederum, die nicht erkranken, vermehren sich aufgrund des Überangebots an Futter extrem und brüten bis zu siebenmal im Jahr. Als Nistplätze dienen dabei häufig Gebäudefassaden. „Diese Nistplätze sind meist stark verschmutzt und mit Parasiten verseucht“, berichtet Ann-Margret Amui-Vedel. „Ihre Krankheiten übertragen die Tiere häufig untereinander.“

Maiskörner wurden im Blumenkübel an der Ecke Kasernenstraße / Kinzigstraße ausgelegt.  zoom

Der Kot der Tauben verschmutzt und beschädigt zudem die Gebäude und Fassaden, ebenso wie Denkmäler und Plätze, deren Reinigung Kosten und Zeitaufwand verursacht. Da durch den Taubenkot Krankheiten übertragen werden können, besteht auch ein Gesundheitsrisiko für Menschen. Vor allem Ältere und Immungeschwächte sowie Kinder seien gefährdet, sagt die Umweltreferentin. Zudem locke ausgelegtes Futter nicht nur Tauben, sondern auch andere Tiere wie Ratten an, die sich durch das Überangebot an Futter ebenfalls stark vermehren. Auch deren Kot könne Krankheiten auf Menschen übertragen, erklärt Ann-Margret Amui-Vedel.
Aus all diesen Gründen ist das Füttern von Tauben durch die Polizeiverordnung der Stadt Kehl auf öffentlichen Flächen sowie in Grün- und Erholungsanlagen verboten. Wer gegen das Fütterungsverbot verstößt, muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

Futter für Tauben beim Amtsgerichtzoom

Auszug aus der Polizeiverordnung

§ 13 Fütterungsverbot:
„Wild lebende Tiere (Tauben, Wasservögel, Fische usw.) dürfen auf öffentlichen Flächen sowie in Grün- und Erholungsanlagen nicht gefüttert werden. Hiervon
ausgenommen sind notwendige Fütterungen im Rahmen von Hege- und Pflegemaßnahmen (z.B. Jagd und Fischerei).“

15.02.2017

 

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