Citadelle-Brücke hat den Belastungstest bestanden – Heute ist die Rheinbrücke an der Reihe

Belastungstest erfolgreich bestanden: Gleich vier Tramzüge, einer davon beladen mit Wassersäcken mit einem Gewicht von zehn Tonnen, sind am Dienstag (14. Februar) in Schrittgeschwindigkeit gleichzeitig auf die Citadelle-Brücke gefahren. Diese hat auch in dieser außergewöhnlichen Situation, die im normalen Straßenbahnbetrieb eigentlich nicht vorkommt, Stand gehalten. Am Mittwoch (15. Februar) wird die Rheinbrücke für die Tram ebenfalls solchen Belastungstests unterzogen.

Die Citadelle-Brücke ist das zweite Brückenbauwerk im Zuge der Verlängerung der Tramlinie D nach Kehl – mit ihrem Bogen, der 40 Meter über die Wasserfläche des Hafenbeckens hinausragt, ist sie an vielen Stellen der Straßburger Innenstadt sichtbar. Von Fußgängern, Radfahrern und Joggern wird die Brücke bereits vor ihrer offiziellen Eröffnung schon rege genutzt, wie sich am Dienstagmorgen zeigte: Gleich mehrere Männer und Frauen mussten aufgrund der Belastungstests einen Umweg in Kauf nehmen.

Die Citadelle-Brücke wurde einem Belastungstest unterzogen.zoom

Vier Triebwagen vom Typ Citadis ließen die Straßburger Verkehrsbetriebe (CTS) immer wieder im Schritttempo auf die Brücke rollen – immer jeweils zwei von jeder Seite. Nachdem die Züge auf der Brücke angehalten hatten, wurden sowohl auf der Brücke, als auch unterhalb der Brücke an der Uferböschung Messungen vorgenommen, um die Stabilität und Tragfähigkeit des Bauwerks unter großer Belastung zu überprüfen. Unter dem Gewicht von vier Straßenbahnen, jeweils zwei auf einem Gleis, ist eine maximale Biegung der Brückenkonstruktion von drei Zentimetern erlaubt. Neben diesen statischen Tests wurde auch ein dynamischer Versuch vorgenommen: Die mit zehn Tonnen Wasser beladene Tram bremste auf der Brücke ab. Dabei wurde gemessen, ob sich das Bauwerk unter Belastung nicht bewegt. Bei strahlend blauem Himmel konnten alle Tests erfolgreich abgeschlossen werden.

Eine Citadis-Straßenbahn war mit Wassersäcken beladen.zoom

Die Citadis mit der Seriennummer 2020 war mit Wassersäcken beschwert worden, um eine mit Menschen besetzte Bahn zu simulieren. Dieses Gewicht entspricht einer Fahrgastdichte von ungefähr sechs Personen pro Quadratmeter. Dass Wasser war in massive grüne Plastiksäcke gefüllt worden, die den Boden in den Einstiegsbereichen dieser Tram bedeckten. Neben Mitarbeitern der CTS, einem Kamerateam, Journalisten und Fotografen begleitete auch Alain Fontanel, erster Beigeordneter der Stadt Straßburg und Präsident der CTS, die Belastungstests, informierte sich und schoss Fotos, die er noch am Dienstagmittag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte.

Eine Citadis-Straßenbahn steht auf der Citadelle-Brücke. Links Alain Fontanel, Präsident der CTS.zoom

Am heutigen Mittwoch (15. Februar) finden erneut Belastungstests statt. Diesmal wird auf der Trambrücke über den Rhein gemessen, wobei sechs Straßenbahnen zum Einsatz kommen werden. Davon wird wiederum eine mit zehn Tonnen Wasser beladen sein. Die Tests dauern von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Nach Abschluss aller Testphasen wird die bis zum Kehler Bahnhof verlängerte Tram-Linie D mit einem großen Bürgerfest am Wochenende des 29. und 30. April eröffnet. Am Samstag, 29. April, wird die Tram erstmals Passagiere befördern. Ende 2018 wird die Tram voraussichtlich bis vor das Kehler Rathaus fahren.
Weitere Eindrücke von den Belastungstests am Dienstag gibt es hier in der Bildergalerie:

 
 
 
 

14.02.2017

 

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