Trambrückenteil in endgültiger Position angekommen

Manchmal geht es auch deutlich schneller als erwartet: Nachdem das Einschwimmen des ersten Teils der Trambrücke über den Rhein am Montagabend kurz nach 20 Uhr aufgrund der Dunkelheit und des bereits überlangen Arbeitstages der Bauarbeiter abgebrochen worden war, ist es am Dienstag gelungen, das Brückenteil in seine endgültige Position zu bringen. Auf dem Flusspfeiler wurde das Teil bereits um 14.30 Uhr aufgesetzt, auf dem Widerlager am französischen Ufer gegen 16 Uhr. Die angeschweißten Gerüsttürme werden am Mittwoch entfernt; anschließend kann das Ponton wieder am Kehler Ufer anlegen.

Dienstag, 8. Dezember:  Am Dienstagvormittag wurde das Brückenteil auf den Pontons soweit angehoben, dass es über den Flusspfeiler hinausragte. Dann bewegten sich die Pontons langsam in Richtung Pfeiler und Widerlager auf der französischen Seite. Die Aktion ging zügiger vonstatten als erwartet: Waren die Fachleute morgens noch davon ausgegangen, dass das Brückenteil nicht vor 16 Uhr auf Flusspfeiler und Widerlager abgesetzt werden könne, näherte es sich bereits um die Mittagszeit seinem Ziel. Erneut verfolgten mehrere Hundert Menschen auf der Europabrücke das Schauspiel, die ersten waren bereits in den frühen Morgenstunden auf die Brücke gekommen.
Nachdem das Brückenteil über der Auflage auf dem Pfeiler schwebte, wurde das 1500 Tonnen schwere Teil Zentimeter um Zentimeter bewegt. Zwei Bauarbeiter maßen mit dem Zollstock immer wieder den Abstand zwischen den Auflagen des Pfeilers und des Brückenteils. Noch vor 14.30 Uhr gelang es, das Brückenteil auf dem Pfeiler aufzusetzen. Am französischen Ufer klaffte zu diesem Zeitpunkt noch eine deutlich sichtbare Lücke zu den Auflagen der Brücke. Gegen 16 Uhr war auch diese geschlossen – die erste Hälfte der Trambrücke war in ihrer endgültigen Position angekommen.
Die Gerüsttürme, mit deren Hilfe das Brückenteil gehoben wurde, sind an der Brückenunterseite angeschweißt und müssen noch entfernt werden. Das wird voraussichtlich am Mittwoch (9. Dezember) erledigt. Die Pontons werden dann mit Wasser gefüllt, so dass sie absinken und unter der Brücke entfernt werden können. Sobald sie das Kehler Rheinufer erreicht haben, kann die Rheinschifffahrt, die bislang auf die deutsche Fahrrinne beschränkt war, wieder auf die französische Seite wechseln.

 
 
 
 

Montag, 7. Dezember: Mit Beginn der Vollsperrung des Rheins für die Schifffahrt ab 6 Uhr sollte das Einschwimmen des Brückenteils beginnen. Zunächst wurde das Ablegen der Pontons vom Kehler Ufer auf 11 Uhr verschoben, dann auf 14 Uhr, dann auf 16.30 Uhr, schließlich auf 17 Uhr, dann auf 17.30 Uhr. Der Grund: Bereits am Samstag, als der erste Teil der künftigen Trambrücke auf die schwimmenden Pontons verladen werden sollte, verhedderten sich die zur Absicherung notwendigen Stahlseile im Untergrund des Rheins und ließen sich nicht mehr lösen. Am Sonntag suchten dann Taucher im Rhein nach den Ursachen für die festsitzenden Stahlseile und konnten erreichen, dass das 1500 Tonnen schwere und 145 Meter lange Trambrückenteil zumindest verladen werden konnte.

Erst gegen 17.30 Uhr konnten sich die Pontons mit ihrer schweren Last langsam in Bewegung setzen. Auf dem Weg zum französischen Ufer blieben die Stahlseile jedoch erneut hängen, so dass das Brückenteil nur noch so weit in Richtung französisches Ufer transportiert wurde, dass die deutsche Fahrrinne für die Rheinschifffahrt wieder freigegeben werden konnte. Auf der Europabrücke standen die Menschen bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen dicht an dicht.Selbst in der Dunkelheit warteten noch etwa 200 Schaulustige darauf, dass sich das Brückenteil endlich in Bewegung setzte und harrten aus, bis es am französischen Ufer angekommen war. Zum Schutz der Zuschauer war die nördliche Fahrspur auf der Europabrücke für den Verkehr gesperrt worden. Eigentlich sollte diese Sperrung um 18 Uhr aufgehoben werden - am Nachmittag wurde entschieden, sie bis 20 Uhr zu verlängern. Der Termin für das Einschwimmen wurde schließlich auf Dienstag verschoben.

Wer nicht vor Ort war, kann Eindrücke von der Aktion in unserer Bildergalerie sammeln.

 
 
 
 

Sonntag, 6. Dezember: Zahlreiche interessierte Spaziergänger verfolgten vom Garten der zwei Ufer und von der Europabrücke aus, wie das erste Trambrückenteil immer weiter auf die Pontons geschoben wurde. Je nach Perspektive sah es so aus, als sei die Trambrücke über den Rhein bereits zusammengefügt.

 
 
 
 

Donnerstag, 3. Dezember: Arbeiter bereiteten den Brückenpfeiler im Rhein für das Einschwimmen des ersten Trambrückenteils am Montag, 7. Dezember, vor. Gleichzeitig wurde auf französischer Seite das Mittelstück des künftigen Bogens für die Brücke über das Vauban-Becken bereits auf der Unterkonstruktion platziert. Am Montag, 14. Dezember, soll es per Kran gehoben und eingepasst werden. Die Aktion lässt sich von der Vauban-Brücke aus gut verfolgen.

 
 
 
 
 
 

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07.12.2015

 

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