Vortrag über Therapiemodelle bei Demenzerkrankungen

„Die Seele wird nicht dement“, sagt Elfriede Marino, Fachkraft für Gerontopsychiatrie aus Maulburg bei Lörrach. In einem Vortrag in der Stadthalle am Donnerstag, 26. April, zu dem die AG Demenz Kehl in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Kehl ab 18.30 Uhr einlädt, erläutert sie bewährte Therapiemodelle wie
Biografiearbeit, Orientierungstraining und Validation.

Demenzkranke Menschen verändern sich mit dem Krankheitsverlauf. Oft kommen Angehörige, Helferinnen und Helfer aber auch ausgebildete Kräfte im täglichen Umgang mit ihnen an ihre Grenzen. „Man sollte die Lebensbücher der Menschen kennen“, rät Elfriede Marino. Denn für die Erkrankten drehe sich die Welt rückwärts. Das kürzlich Gehörte gehe zuerst verloren, die Vergangenheit werde wieder lebendig in den Köpfen der Demenzkranken, die Gegenwart verstünden sie immer weniger. Man müsse sehr einfühlsam sein, um die Würde des Menschen nicht zu verletzen, ihn zu verstehen und unterstützen zu können. „Das gelingt nicht immer, aber man sollte es immer wieder versuchen“, sagt die Fachkraft für Gerontopsychiatrie.
Zum rund anderthalbstündigen Vortrag im Seniorenbüro in der Stadthalle, Jahnstraße 22, sind insbesondere Angehörige von Demenzkranken, Helferinnen und Helfer sowie Fachkräfte und Interessierte eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei. Informationen zur Vortragsreihe gibt es telefonisch bei Joachim Kubitza vom Pflegestützpunkt der Stadt Kehl unter 07851 88-2410.

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

Familienbörse

Wer Familien von der anderen Rheinseite kennenlernen möchte, findet hier Kontakte.

Termine

 
 

Stadtverwaltung Kehl · Hauptstraße 85 · 77694 Kehl · Tel.: 07851 88-0 · Fax: 07851 88-1102 · info@stadt-kehl.de