„Mein Abfall, meine Verantwortung“: UFO-Ausstellung beginnt am Samstag

614 Kilogramm Abfall produziert ein Deutscher durchschnittlich pro Jahr: Was jeder tun kann, um diese Menge zu reduzieren, wie Abfall richtig sortiert wird und was mit dem Müll geschieht, nachdem er in der Tonne, im Sack oder im Container gelandet ist, darüber informiert ab Samstag, 29. April, die erste UFO-Ausstellung des Jahres mit dem Titel „Mein Abfall, meine Verantwortung“, die die Stadt Kehl gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Ortenaukreises konzipiert hat.

Die städtische Umweltreferentin Ann-Margret Amui-Vedel und die beiden Abfallberaterinnen des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft des Ortenaukreises, Brigitte Haas und Susanne Huber (v.l.), zeigen den eigens für die Ausstellung gebauten Schaukausten, der viele interessante Zahlen und Fakten bereithält.zoom

11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von insgesamt 25 Milliarden Euro landen in Deutschland Jahr für Jahr im Müll statt gegessen zu werden. 120 Millionen Handys verstauben in deutschen Schubladen, ohne dass ihre Rohstoffe – Kupfer, Silber und Gold – genutzt werden. Jede Stunde fallen deutschlandweit 320 000 Coffee-to-go-Becher an, die nach rund 15 Minuten wieder entsorgt werden, zudem aus Mischmaterial bestehen und deshalb weder in der Papiertonne noch im Plastikmüll gut aufgehoben sind. Solche Zahlen sind ab Samstag auf den Klappen eines Schaukastens im UFO zu sehen, den der städtische Betriebshof für die Ausstellung gebaut hat. Wer sie hochklappt, sieht die Erklärung dazu und Tipps, wie sich Müll vermeiden lässt und auf welche Weise viele Produkte wiederverwertet werden können.
Ein magnetisches Puzzle im UFO zeigt, aus welchen Bestandteilen sich das Abfallaufkommen in der Ortenau zusammensetzt. Außerdem gibt es in der Ausstellung Informationen darüber, was genau jeweils in die graue Tonne, die grüne Tonne, die gelben Säcke und die verschiedenen Glascontainer gehört. So wurden im vergangenen Jahr im Ortenaukreis beispielsweise insgesamt 11 496 Tonnen Altglas entsorgt. Wie das Glasrecycling funktioniert und zu wieviel Prozent eine Flasche inzwischen aus Altglas besteht, das erfahren Besucherinnen und Besucher der UFO-Ausstellung, die die städtische Umweltreferentin Ann-Margret Amui-Vedel und der Absolvent des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) Nicolas Nivoley gemeinsam mit Brigitte Haas und Susanne Huber, Abfallberaterinnen beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Ortenaukreises, konzipiert haben. „Unser Auftrag ist es, die Vermeidung, Verwertung und Trennung des Abfalls umzusetzen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, deshalb waren wir an dieser Ausstellung als Plattform sehr interessiert“, erklärt Brigitte Haas, die mit ihrer Kollegin auch Schulen im gesamten Ortenaukreis besucht, um Jungen und Mädchen vor allem für das Thema Abfallvermeidung zu sensibilisieren.

Was kommt in den gelben Sack, was in den Glascontainer? Brigitte Haas und Susanne Huber haben gemeinsam mit der städtischen Umweltreferentin Ann-Margret Amui-Vedel (v.l.) dafür gesorgt, dass solche Fragen in der UFO-Ausstellung beantwortet werden. zoom

Die Ausstellung „Mein Abfall, meine Verantwortung“ ist
bis zum 18. Juni an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Am Festwochenende zur Eröffnung der Tram, Samstag und Sonntag, 29. und 30. April, gelten gesonderte Öffnungszeiten von 11 bis 17 Uhr.

 

Flüchtlingshilfe Kehl

Daten und Fakten zum Thema Flüchtlinge in Kehl sowie Informationen für ehrenamtliche Helfer sind auf der Internetpräsenz www.fluechtlingshilfe.kehl.de zusammengestellt.

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